Der härteste Bruch der GT-Geschichte
Revolution mit problematischer Geburtsstunde
Der Porsche 911 GT3 der Baureihe 991.1 markierte 2013 den härtesten Bruch in der GT-Geschichte. Porsche verabschiedete sich vom legendären Mezger-Motor und setzte auf einen neu entwickelten 3,8-Liter-Direkteinspritzer (MA1.75). Gleichzeitig entfiel das Schaltgetriebe zugunsten des PDK, und die Hinterachslenkung hielt Einzug.
Das Ergebnis war ein Fahrzeug von unfassbarer Performance, aber mit einer problematischen Geburtsstunde. Motorschäden durch Pleuelverschraubungen und einlaufende Schlepphebel ("Finger Follower") prägten das Image. Für den heutigen Käufer bedeutet das: Dieser GT3 ist ein Minenfeld für Unwissende, aber ein potenzielles Schnäppchen für Experten, die den richtigen Motorcode identifizieren können.
475 PS
3,8-Liter-DFI (MA1.75)
G6
Motor-Check entscheidend