Bei den überarbeiteten F-Modellen erfuhr das Aggregat signifikante Weiterentwicklungen (2,0 auf 2,2 auf 2,4 Liter). Eine wichtige Veränderung war die Einführung von Magnesium-Motorgehäusen ab Ende 1968. Diese sind leichter, aber anfälliger für Korrosion und Verzug (ausgerissene Stehbolzen).
- Öllecks: Kurbelwellensimmerringe, Stößelrohrdichtungen, Ventildeckel (Kosten: 500-3.000 €)
- Kettenspanner: mechanische Spanner neigen zum Versagen (Umrüstung: 500-1.500 €)
- Ventilführungen: Verschleiß führt zu Ölverbrennung (Revision: 2.000-5.000 €)
Mechanische Saugrohreinspritzung (MFI): ein technisches Highlight bei E- und S-Modellen. Sorgt für spontanes Ansprechverhalten, ist aber komplex. Probleme: verschlissene Drosselklappenwellen, verstellte Einspritzpumpe (Raumkurvenscheibe), Warmlaufregler (Reparatur MFI: 500-4.000 €).
Vergaseranlagen (911 T): einfacher zu warten, aber auch anfällig für falsche Einstellungen oder Falschluft (Kosten: 500-2.000 €).
Kosten-Warnung: Eine komplette Motorrevision (inkl. Gehäusebearbeitung) kann schnell 15.000 € bis über 30.000 € erreichen.